Information zur Blutspende

Nächste Blutspende am Mittwoch, 05.12.2018

Ein herzliches Dankeschön allen Spendern, welche trotz des WM Fußball Länderspiels der deutschen Nationalmannschaft den Weg zu unserer Blutspendenaktion am 27. Juni in Staig/Altheim gefunden haben.
Die 134 Spender, davon 9 Erstspender haben damit wieder einen wertvollen Beitrag für das Wohl Ihrer Mitmenschen geleistet.

IHRE BEREITSCHAFTBLUT ZU SPENDEN, MACHT SIE ZU DEN WAHREN HELDEN DES ALLTAGS!
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Die nächste Blutspendeaktion des DRK OV Dorndorf findet am MITTWOCH 05.12.2018 (einen Tag VOR Nikolaus) in der Verbandsgemeinschaftsschule Staig-Altheim (Jahnstraße 15) statt.

DAUER: 14:30 – 19:30

Wir würden uns sehr über Ihre Spende freuen.

Ihr DRK OV Dorndorf

Bitte denken Sie an Ihren Ausweis!
Aus rechtlichen Gründen ist sonst keine Spende möglich.

 

#missingtype -Erst wenn`s fehlt, fällt`s auf

SPENDE -LUT -EIM R-TEN KREUZ. Sie sehen richtig – hier fehlt etwas sehr Wichtiges: das A, das B und das O. Genau darum dreht sich die weltweite Aufmerksamkeitskampagne der Rotkreuz-Blutspendedienste 2018: Unter dem Titel „Missing Type. Erst wenn`s fehlt, fällt`s auf“ wollen die Blutspendedienste mittels der fehlendenBuchstaben auf die Folgen fehlender Blutgruppen aufmerksam machen.

Was passiert nun, wenn Blut der Blutgruppen A, B, AB und 0 nicht zur Verfügung steht? Es entsteht eine folgenschwere Situation für die Kliniken, denn die Patienten könnten nicht mehr versorgt werden. Die kontinuierliche Sicherstellung der Versorgung der Kliniken mit Blutkonserven für die Patienten wird wiederum für die Blutspendedienste des Roten Kreuzes zu einer immer größeren Herausforderung.

Der Gedanke an die Blutspende ist permanent wichtig – und die gute Tat selbst für andere Menschen sogar überlebenswichtig. Doch traurig, aber wahr: 94 Prozent der Deutschen wissen zwar um die Bedeutung von Blutspenden, aber nur etwas mehr als 3 Prozent spenden auch regelmäßig Blut. Die Blutspendedienste benötigen bundesweit täglich 15.000 Spender, die helfen, den Blutbedarf zu decken. Allerdings verlieren sie pro Jahr deutschlandweit rund 100.000 aktive Blutspender.

 

Wie läuft eine Blutspende ab?

Anmeldung, Fragebogen1. Anmeldung, Fragebogen

Der Spender muss seine Personalien unter Vorlage des Ausweises angeben. Der Fragebogen erfasst aktuelle und überstandene Krankheiten. Ein Infoblatt nennt mögliche Risiken.

 

Selbstausschluss2. Selbstausschluss

Der Spender kann sein Blut von der Verwendung ausschließen, wenn er fürchtet, eine Infektion zu haben.

 

Hämoglobin-Messung3. Hämoglobin-Messung

Ein Schnelltest überprüft, ob der Spender genug Blut hat. Dafür wird der Hämoglobin-Wert (Hb-Wert) bestimmt. Hämoglobin heißt der rote Blutfarbstoff.

 

Ärztliche Untersuchung4. Ärztliche Untersuchung

Vor der Blutspende untersucht ein Arzt den Gesundheitszustand des Gebers. Dabei prüft er Blutdruck, Puls, Atmung und außerliche Auffälligkeiten.

 

Blutentnahme5. Blutentnahme

In 15 Minuten wird ein halber Liter Vollblut abgezapft. Plasma- und Thrombozytenspenden dauern länger.

 

Ruhezeit und Imbiss6. Ruhezeit und Imbiss

Nach der Entnahme ist Ruhe wichtig. Essen und Trinken helfen, den Verlust auzugleichen.

 

Quelle: DRK Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gemeinnützige GmbH

 

 

Einführung eines neuen Blutspender -Fragebogens

vor jeder Blutspende ist ein ärztliches Gespräch verpflichtend. Dieses Gespräch dient dazu, Personen als Spender auszuschließen, deren Spende ein Risiko für sie selbst oder ein Risiko der Übertragung von Krankheiten auf andere beinhalten könnte. Dieses Gespräch wird durch einen Fragebogen unterstützt, der von den Spendewilligen Personen vor der Spende ausgefüllt werden muss.

Seit dem 6. Juni 2016 nutzt auch der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen gGmbH den neu überarbeiteten, bundesweit einheitlichen, Spenderfragebogen. Dieser einheitliche Fragebogen berücksichtigt sozialwissenschaftliche Erkenntnisse der Fragen­bogen­gestaltung ebenso wie die spezifischen Bedürfnisse der Spender­situation und der Situation in den Spende­einrichtungen. Er wurde vom Arbeitskreis Blut mit Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Transfusions­medizin und Immunhämatologie und dem Berufsverband der Deutschen Transfusionsmediziner entwickelt.

Der neue Spenderfragebogen bietet entscheidende Vorteile für Blutspender, aber auch für den Transfusionsempfänger.

  • Größere Schrift macht den Bogen lesbarer,
  • Die Fragen erfassen alle relevanten Spenderauswahlkriterien, diese sind thematisch gruppiert.
  • Jeder Themengruppe ist eine Erklärung vorangestellt, warum diese Fragen gestellt werden.
  • Akute Erkrankungen und Risiken werden deutlich besser erkannt als mit den bisher üblichen Fragebögen.
  • Nach dem ärztlichen Gespräch wird der Frageteil vom restlichen Bogen getrennt. Der Frageteil verbleibt bei Arzt, die hierauf vermerkten -teilweise intimen- Antworten sind im weiteren Terminverlauf durch Dritte nicht mehr einsehbar.

Zusätzlich werden mit der Einführung des bundeseinheitlichen Fragebogens auch einige Zulassungskriterien angepasst:

  • Das Spendenhöchstalter für Mehrfachspender wird auf das 73. Lebensjahr erhöht (bisher 72. Lebensjahr), wenn Ihre letzte Spende nicht länger als 5 Jahre zurückliegt!
  • Das ärztliche Attest für Spender über 69 Jahren entfällt!
  • Transfusionsempfänger dürfen nun ebenfalls – nach einer Wartezeit von 12 Monaten nach Transfusion – wieder Blut spenden, sofern keine anderen Gründe dagegen sprechen!

Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen, auch im Namen der Patienten, sehr herzlich!

Hier können Sie sich den neuen Spender-Fragebogen anschauen

 

Weitere Infos unter: DRK Blutspendedienst