Information zur Blutspende

Wie läuft eine Blutspende ab?

Anmeldung, Fragebogen1. Anmeldung, Fragebogen

Der Spender muss seine Personalien unter Vorlage des Ausweises angeben. Der Fragebogen erfasst aktuelle und überstandene Krankheiten. Ein Infoblatt nennt mögliche Risiken.

 

Selbstausschluss

2. Selbstausschluss

Der Spender kann sein Blut von der Verwendung ausschließen, wenn er fürchtet, eine Infektion zu haben.

 

Ärztliche Untersuchung3. Ärztliche Untersuchung

Vor der Blutspende untersucht ein Arzt den Gesundheitszustand des Gebers. Dabei prüft er Blutdruck, Puls, Atmung und außerliche Auffälligkeiten.

 

Hämoglobin-Messung4. Hämoglobin-Messung

Ein Schnelltest überprüft, ob der Spender genug Blut hat. Dafür wird der Hämoglobin-Wert (Hb-Wert) bestimmt. Hämoglobin heißt der rote Blutfarbstoff.

 

Blutentnahme
5. Blutentnahme

In 15 Minuten wird ein halber Liter Vollblut abgezapft. Plasma- und Thrombozytenspenden dauern länger.

 

Ruhezeit und Imbiss6. Ruhezeit und Imbiss

Nach der Entnahme ist Ruhe wichtig. Essen und Trinken helfen, den Verlust auzugleichen.

 

Quelle: DRK Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gemeinnützige GmbH

 

 

Einführung eines neuen Blutspender -Fragebogens

vor jeder Blutspende ist ein ärztliches Gespräch verpflichtend. Dieses Gespräch dient dazu, Personen als Spender auszuschließen, deren Spende ein Risiko für sie selbst oder ein Risiko der Übertragung von Krankheiten auf andere beinhalten könnte. Dieses Gespräch wird durch einen Fragebogen unterstützt, der von den Spendewilligen Personen vor der Spende ausgefüllt werden muss.

Seit dem 6. Juni 2016 nutzt auch der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen gGmbH den neu überarbeiteten, bundesweit einheitlichen, Spenderfragebogen. Dieser einheitliche Fragebogen berücksichtigt sozialwissenschaftliche Erkenntnisse der Fragen­bogen­gestaltung ebenso wie die spezifischen Bedürfnisse der Spender­situation und der Situation in den Spende­einrichtungen. Er wurde vom Arbeitskreis Blut mit Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Transfusions­medizin und Immunhämatologie und dem Berufsverband der Deutschen Transfusionsmediziner entwickelt.

Der neue Spenderfragebogen bietet entscheidende Vorteile für Blutspender, aber auch für den Transfusionsempfänger.

  • Größere Schrift macht den Bogen lesbarer,
  • Die Fragen erfassen alle relevanten Spenderauswahlkriterien, diese sind thematisch gruppiert.
  • Jeder Themengruppe ist eine Erklärung vorangestellt, warum diese Fragen gestellt werden.
  • Akute Erkrankungen und Risiken werden deutlich besser erkannt als mit den bisher üblichen Fragebögen.
  • Nach dem ärztlichen Gespräch wird der Frageteil vom restlichen Bogen getrennt. Der Frageteil verbleibt bei Arzt, die hierauf vermerkten -teilweise intimen- Antworten sind im weiteren Terminverlauf durch Dritte nicht mehr einsehbar.

Zusätzlich werden mit der Einführung des bundeseinheitlichen Fragebogens auch einige Zulassungskriterien angepasst:

  • Das Spendenhöchstalter für Mehrfachspender wird auf das 73. Lebensjahr erhöht (bisher 72. Lebensjahr), wenn Ihre letzte Spende nicht länger als 5 Jahre zurückliegt!
  • Das ärztliche Attest für Spender über 69 Jahren entfällt!
  • Transfusionsempfänger dürfen nun ebenfalls – nach einer Wartezeit von 12 Monaten nach Transfusion – wieder Blut spenden, sofern keine anderen Gründe dagegen sprechen!

Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen, auch im Namen der Patienten, sehr herzlich!

Hier können Sie sich den neuen Spender-Fragebogen anschauen

 

Weitere Infos unter: DRK Blutspendedienst